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Gelenkschonender Sport

Regelmäßiger gelenkschonender Sport ist eine gute Basis, um auch im fortgeschrittenen Lebensalter fit und gesund zu bleiben. Das Training sollte individuell angepasst sein, um Problemzonen optimal zu stärken und Muskelschwund rechtzeitig vorzubeugen. Wer Bewegung in seinen Tagesablauf integriert, investiert gleichzeitig in die Sturzprävention. Die Balance kann besser gehalten werden, der Gang wird sicherer, der Mensch geht aufrechter und selbstbewusster. Sport puscht die positive Wahrnehmung des eigenen Körpers. Senioren, die sich wohl in ihrem Body fühlen, strahlen neben Vitalität das gewisse Charisma aus - das macht attraktiv und ist ein Gewinn an Lebensqualität jenseits der 50.

Allerdings ist gelenkschonender Sport Auspower-Trainings vorzuziehen. Ohne individuelle Beratung vom fachlichen Experten, falsche Technik oder zu schwere Gewichte können die Gelenke überstrapaziert werden und Schmerzen die Folge sein. Es gilt, die Muskeln zu stimulieren und die Kontraktionen zu erhöhen sowie Knochenmasse aufzubauen. Der auf Knochen und Muskel ausgeübte Reiz sollte intensiv, aber nicht zu extrem sein.

Gelenkschonender Ausdauersport ist ideal zur Kräftigung und Anregung des Muskelwachstums. Ein wichtiger Baustein dabei ist Kreatin - der Stoff treibt die Produktion von Muskeleiweiß an. Die Muskeln speichern Kreatin, was mit einem größeren Glykogen-Depot Hand in Hand geht. Kreatin verstärkt den Trainingseffekt. Da im fortgeschrittenen Alter die Muskeln tendenziell abbauen, kann die Zufuhr von Kreatin in Form einer Nahrungsergänzung sinnvoll sein, um die Muskelmasse zu steigern und dauerhaft zu erhalten.

 

Sport: Gelenkschonend ans Ziel

Gelenkschonender Sport bringt ganzheitlich in Bewegung. Walking in der Natur erfrischt Körper, Geist und Seele. Freude sollte der Sport machen und die Freizeit auf dem Sofa langfristig ablösen. Durch die kontinuierliche Mobilisierung der Gelenke wird die Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) aktiviert, die die Knochen schützt. Gelenkschmiere besteht hauptsächlich aus Hyaluron, sie nährt den Knorpel und unterstützt die Agilität der Gelenke.

 

Das Tool: Der maßgeschneiderte Trainingsplan

Der Masterplan fürs Workout enthält anspruchsvolle Einheiten genauso wie sanfte, ausgleichende Übungen. Pilates, Tai Chi und Yoga eignen sich für die Senioren ganz besonders, die auch mental etwas für sich tun wollen.

Die Messlatte sollte nicht zu hoch sein - übertriebener Ehrgeiz schadet Körper und Seele. Unter Druck ist der Frust vorprogrammiert. Besser: An der Kondition arbeiten und Pausen zwischen den einzelnen Intervallen nicht vergessen.

Gelenke brauchen Kreatin - sie sind in ihren Bedürfnissen den Muskeln ähnlich. Für den Erhalt ihrer Funktionalität benötigen sie die passenden Mikronährstoffe in ausreichender Dosierung. Nur so können sie die einwirkenden Belastungen bei sportlicher Betätigung abfedern.

 

Gelenkschonende Übungen für Zuhause

Ein „Kaltstart“ ist keinesfalls zu empfehlen. Ein Verzicht auf gründliches Aufwärmen oder Stretching erhöht das potenzielle Verletzungsrisiko deutlich. Zehn bis 15 Minuten auf dem Crosstrainer oder Fahrrad bereiten den Körper optimal auf die Übungen vor.

 

Einfach mal in die Luft gehen: Mit dem Indoor-Trampolin!

Trampolin springen strafft die Muskulatur. Ein Mini-Trampolin für Zuhause bringt alle Muskeln in Schwung, es fördert die Beweglichkeit und schult den Gleichgewichtssinn. Es muss kein Luftsprung sein - schon leichtes Wippen oder Schwingen kann ausreichend sein, um die Muskulatur in Form zu bringen und dabei die Gelenke zu schonen. Außerdem werden die Faszien elastisch, das Bindegewebe gekräftigt und die Koordination verbessert. Wichtig ist die sorgfältige Dehnung nach jeder Trainingseinheit, damit Hüftbeuger und Wadenmuskeln nicht verkürzen und dadurch Beschwerden zu Tage treten.

Zusatzplus: Trampolinspringen lockt die Endorphine. Der sportliche Stimmungsaufheller macht Laune und vital!

 

Cardio Strider: Fit im Sitzen

Ideal ist ein kleiner eigener Trainings-Parcours für die gelenkschonenden Übungen für Zuhause. Indoor-Cardiotraining ist gut für die Gelenke und stabilisiert das Herz-Kreislauf-System. Speziell der Cardio Strider bietet ein sicheres und erfolgreiches Training, das im Sitzen ausgeführt wird. Die langgezogenen Tretbewegungen schonen die Gelenke. Praktisch wie bequem sind der komfortable Einstieg und Sitz.

 

Power Plate: Vibrierend & gelenkschonend

Power-Plate-Vibrationstraining ist eine gelenkschonende Alternative zu zeitraubenden Krafttrainings an Geräten. Für ein überzeugendes Ergebnis erfolgen am besten statische und dynamische Einheiten im Wechsel. Bereits 15 Minuten auf der Vibrationsplatte wirken kräftigend auf die Tiefenmuskulatur und trainieren den Gleichgewichtssinn.

Wer lieber außerhalb der eigenen vier Wände trainieren will, der profitiert von den Eigenschaften des Wassers im Pool.

 

Schwimmen: Munter wie ein Fisch im Wasser

Schwimmen ist der perfekte gelenkschonende Sport, der den Körper formt und auch Problemzonen modelliert. Der Wasserauftrieb entlastet den gesamten Körper, die Gelenke werden nicht strapaziert.

 

Gesunde Ernährung und gelenkschonender Sport: Ein gutes Team!

Lange Gelenkbelastung kann entzündliche Prozesse in Gang setzen und Arthrose oder Sehnenschäden begünstigen. Bereits die Vorstufen sind mit Schwellungen, Versteifungen und Schmerzen verbunden. Eine antientzündliche Ernährung in Kombination mit gelenkschonendem Sport beugt diesen Symptomen vor. Zu harte Übungseinheiten zusammen mit einer Nahrungsaufnahme, die viele entzündungsfördernde Substanzen wie Transfette, Konservierungsstoffe und tierische Fette enthält, sind der Gegenspieler intakter Gelenke.

Die Mittelmeerküche, die einen hohen entzündungshemmenden Omega-3-Gehalt hat, ist eine gute Orientierungshilfe. Sie liefert auch Kreatin durch einen hohen Konsum an frischem Fisch und wertvolle Antioxidantien. Omega-3 und Kreatin passen darüber hinaus gut zusammen und verstärken ihren gesundheitsfördernden Effekt wechselseitig.

Nach anstrengenden Trainingsblöcken kann der Kreatin-Bedarf steigen. Eine Kreatin-Supplementierung fördert die Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus fällt die Regenerationsphase kürzer aus. Kreatin-Monohydrat weist eine exzellente Bioverfügbarkeit auf- es gelangt auf direktem Weg in den Blutkreislauf und ist eine natürliche Energiequelle für die Muskelzellen.

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